Roland Burkart
Kommunikationswissenschaft
von Andreas Bosina
Am Anfang war der Mensch! Das Mängelwesen der Natur! In seiner Unspezialisiertheit eröffnete sich ihm die Möglichkeit, das Fehlen spezifischer Umweltanpassungen durch soziales Handeln zu kompensieren! Die Welt als offenes Buch betrachtend, wissend, daraus lesen zu können, lag es nun an ihm, sich selbst zu einer Sonderstellung in der bekannten Welt heraus zu kristallisieren!
Die Möglichkeiten erkennend, die Fähigkeit zur Abstraktion nutzend und die Funktionen den Details zuordnend hob er sich empor, um zu sprechen, zu hören und um gehört zu werden.
Und als der Mensch nicht nur zu sehen, sondern schließlich auch zu sehen Ver-stehen lernte, waren die Techniken der Entfaltung aus den eigenen Ketten gesprengt worden.
Modernisierung, Industrialisierung und Globalisierung hüllen den Globus in einen stetig dichten Nebel, dessen Zusammenschluss trotz allem die Einheit der Masse mit sich trägt.
Der Wunsch wächst, sich in diesem Nebel zu Recht zu finden, zu verstehen, wieso er vereinigt, wie er verwächst oder warum er denn manchmal ab-trennt.
Manche Menschen verstehen mehr, manche Menschen verstehen weniger, manche Menschen verstehen es anders.
Doch der Mensch wäre nicht der Mensch, wenn er nicht an den Anfang zurückkehren könnte!
Er besitzt nunmehr die Möglichkeit, dieses „Verständnis“ jenen über ein Blatt Papier zu schreiben und zu senden, auf dass diese auch die Dinge dieser Welt erfahren sollen!
Roland Burkarts erste Version seiner überarbeitenden Studien, die er im Zusammenfluss einer Vielzahl von Informationseinheiten im Jahre 1983 unter dem Namen „Kommunikationswissenschaft“ auf Papier brachte, sollte lediglich den Startschuss für eine lange Studienreise bedeuten. Dem folgten in den Jahren 1995 und 2000 zwei weitere Überarbeitungen bis zu der hier diskutierten 4.Auflage, deren Inhalte im Jahre 2002 zuletzt aktualisiert wurden.
Der Autor selbst besitzt einen Professorstuhl an der Universität Wien und verbreitet sein Wissen weiters als Gastdozent in Deutschland und in der Schweiz! In diesem hier diskutierten Werk legt er bewusst Wert darauf, die Bandbreite des Themas so klar als möglich erhellen zu wollen. Im Sinne einer Bibel setzt der Autor auf eine verständliche Sprache, und im Zuge seiner Informationsvermittlung hört er auf seine eigenen Worte und versucht, jeden scheinbar unverständlichen Begriff in seine Bedeutungen zu zerteilen!
Der Blick auf das anhängende Literaturverzeichnis des Werkes erhellt eine 57-seitige Auflistung der einlaufenden Quellen, deren stichhaltig ausgewählte Informationen sich in insgesamt über 600 Seiten bündeln. Wie wichtig Hr.Burkart die Anwesenheit der kleinen Details zu lieben scheint, beweist sich, wenn man erkennt, dass auch ein Werk aus dem Jahre 1661 einen Platz in jenem Literaturverzeichnis erhalten hat. Auch diese Inhalte müssen ja wohl diskussionswürdig erscheinen.
Als Leser dieses Buches erkennt man also schnell, dass der Autor auf eine seriöse und hintergründige Darstellung des vorliegenden Themas zu deuten sucht und sich damit Gehör verschaffen will. Mit seinen Gegenüberstellungen von These-Antithese nimmt er einen neutralen Bezugspunkt zum Thema ein und fungiert quasi als Sprachrohr jahrzehntelanger Forschungsdiskussionen.
Und wenn man nur der Mundpropaganda des gemeinen Studentenvolkes Glauben schenken sollte:
„Legt euer Ohr daran und horchet:“
In Burkarts Monumentalerrungenschaft fällt der Einstieg in das Thema herzlich gütig und zurückhaltend aus. Im ersten Kapitel wird die Aufmerksamkeit auf die noch folgenden Verständigungs-relevanten Begriffe zentriert. Der Blickpunkt erfasst grundlegende Charakterisierungen des Kommunikationsbegriffes.
Der Autor zeigt den Eingang zur Metropole „Kommunikation“ und erläutert überlebenswichtige Hilfsmittel und wie man aus den Bauwerken zu lesen hat.
Im zweiten Kapitel verweist Burkart auf das mediengeschichtlich essentielle Kommunikationsmedium Sprache, dessen Entwicklung einen Stein ins Rollen brachte, deren Spur ohne Zweifel die Evolution geprägt hat. Es finden sich detailgetreue Erkenntnisse zur Leistungsfähigkeit jenes Mediums und weiters Ursachen der dadurch immer wieder auftretenden Missverständnisse.
Der Autor verweist auf die Lichter der Metropole und versucht, die Grundbestandteile dieses intakten Systems in ihren Einzelheiten zu erläutern! Der Puls der Großstadt soll hierbei spürbar gemacht werden!
Der nächste große Abschnitt des Werkes behandelt den elementaren Bestandteil der Kommunikation im sich drehenden Rad der menschlichen Existenz. Er unterstützt die Behauptung, dass jene Existenz des Menschen ohne seine ihm eigene Kommunikationsfähigkeit nicht denkbar wäre. Burkarts Perspektive verlagert sich hierbei auf evolutions- und sozialisationstheoretische Dimensionen, die diese Hypothese verifizieren.
Meiner Ansicht nach ist es das interessanteste Kapitel jener Ausgabe, fließen in jenen 35 Seiten doch vielerlei geschichtliche Existenztheorien und weiters naturwissenschaftliche Erkenntnisse in die Gesamtpräsentation mit ein.
Der Autor öffnet einem jeden Sehenden die Augen, den Stellenwert dieser Metropole für alle und gleichzeitig für den einzelnen erkennen zu können.
Der wohl längste Abschnitt des Buches dreht sich um das gesellschaftsmäßig am häufigsten diskutierte Thema „Massenkommunikation“. Dass das konstante Ziel eines jeden Kommunikationsversuches (→Verständigung) zu einem immer komplexeren Vorgang heraufbeschworen wird, findet sich hier in der stärksten Dichte. Burkart beschäftigt sich intensivst mit dem Jahrhundertmedium schlechthin:„Fernsehen“ und den damit verbundenen Konsequenzen auf die heutige „Industriegesellschaft“.
Wirkung, Nutzen und Funktionen der Massenmedien werden in ausgedehnter Fassung behandelt, wobei kontinuierlich unterschiedlichste Forschungsergebnisse aufgelistet werden, die dann wenige Seiten später durch neue Erkenntnisse abgelöst, bzw. aktualisiert werden. Burkart vergisst dabei nicht, psychologische und philosophische Betrachtungsweisen zu dieser Thematik aufzuzeigen und somit das Sichtfeld ständig zu erweitern.
Der Autor erklärt die grundlegendsten Probleme und Erkenntnisse dieser ständig wachsenden Metropole.
Die Klassifizierung des Faches Kommunikationswissenschaft scheint Burkart ebenfalls ein wichtiges Anliegen zu sein. Sich weigernd, das Fach als theorielos hinzunehmen, erläutert er weiters unterschiedliche Betrachtungszugänge zum Materialobjekt Kommunikation. Denn eben darum, weil keine übergeordnete Theorie zur Kommunikationswissenschaft existiert, bleibt nur die Möglichkeit, um den Untersuchungsgegenstand KOMMUNIKATION herum eine Reihe neuer wissenschaftlicher Samen in die Erde zu setzen und aus den Früchten jener Ernte neue Theorien bilden zu können.
Der Autor versucht, den Rahmen und die Perspektive, die man auf diese Metropole werfen sollte, zu erkunden. Sein Anliegen ist es, verständlich zu machen, wo sich diese Monumente der Forschung und Einsicht zuordnen lassen.
Im abschließenden Inhaltsblock des Buches sinniert Burkart über das eigene Werk und vereinigt schlussendlich die aufgestellten Untersuchungsergebnisse innerhalb eines vorliegenden Ordnungsrahmens zu einer übersichtlichen Tabelle. Diese bietet – falls die vorherigen 530 Seiten auch mit vollstem Herzen durchgearbeitet wurden – einen aufschlussreichen Gesamtüberblick über die vorgelegten Informationen.
Und erst jener Umstand, dass man alle Tabellen, Wörter, Sätze und Zeichen dieses Buches durchstudiert hat, ermöglicht es dem eigenen Bewusstsein, auf semantischer Ebene wenigstens annäherungsweise mit dem Autor Roland Burkart selbst, gleichzuziehen.
Es erwies sich natürlich als äußerst hilfreich, den Autor bereits aus der eigenen Vorlesung zu kennen, um nun noch eine seiner stärksten Intentionen seiner Studiumsarbeit aufzudecken.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Burkarts Kommunikationswissenschaft klar von der These abwendet, alles Verhalten sei zugleich auch Kommunikation.
In umfassender Stellungnahme dazu begleitet den Leser das Wort „Verständigung“ durch den gesamten Inhaltskomplex. Kommunikation als ein Prozess von Bedeutungsvermittlung also, der nur stattfindet, wenn beide Kommunikationspartner diese Bedeutungen am Ende dieses Prozesses auch tatsächlich miteinander teilen.
Grob gesagt verweist Burkart also lediglich auf diesen Umstand und erschafft dazu eine riesige Metropole, die den Namen „Kommunikation“ trägt. Eine Metropole also, die weit mehr als nur aus Bildern und Abbildern besteht, eine Metropole, die sich vor unser aller Augen erhebt und deren Inhalte weit mehr Abstraktionskräfte besitzen als die tägliche oberflächliche Einsicht.
Kommunikationswissenschaft
von Andreas Bosina
Am Anfang war der Mensch! Das Mängelwesen der Natur! In seiner Unspezialisiertheit eröffnete sich ihm die Möglichkeit, das Fehlen spezifischer Umweltanpassungen durch soziales Handeln zu kompensieren! Die Welt als offenes Buch betrachtend, wissend, daraus lesen zu können, lag es nun an ihm, sich selbst zu einer Sonderstellung in der bekannten Welt heraus zu kristallisieren!
Die Möglichkeiten erkennend, die Fähigkeit zur Abstraktion nutzend und die Funktionen den Details zuordnend hob er sich empor, um zu sprechen, zu hören und um gehört zu werden.
Und als der Mensch nicht nur zu sehen, sondern schließlich auch zu sehen Ver-stehen lernte, waren die Techniken der Entfaltung aus den eigenen Ketten gesprengt worden.
Modernisierung, Industrialisierung und Globalisierung hüllen den Globus in einen stetig dichten Nebel, dessen Zusammenschluss trotz allem die Einheit der Masse mit sich trägt.
Der Wunsch wächst, sich in diesem Nebel zu Recht zu finden, zu verstehen, wieso er vereinigt, wie er verwächst oder warum er denn manchmal ab-trennt.
Manche Menschen verstehen mehr, manche Menschen verstehen weniger, manche Menschen verstehen es anders.
Doch der Mensch wäre nicht der Mensch, wenn er nicht an den Anfang zurückkehren könnte!
Er besitzt nunmehr die Möglichkeit, dieses „Verständnis“ jenen über ein Blatt Papier zu schreiben und zu senden, auf dass diese auch die Dinge dieser Welt erfahren sollen!
Roland Burkarts erste Version seiner überarbeitenden Studien, die er im Zusammenfluss einer Vielzahl von Informationseinheiten im Jahre 1983 unter dem Namen „Kommunikationswissenschaft“ auf Papier brachte, sollte lediglich den Startschuss für eine lange Studienreise bedeuten. Dem folgten in den Jahren 1995 und 2000 zwei weitere Überarbeitungen bis zu der hier diskutierten 4.Auflage, deren Inhalte im Jahre 2002 zuletzt aktualisiert wurden.
Der Autor selbst besitzt einen Professorstuhl an der Universität Wien und verbreitet sein Wissen weiters als Gastdozent in Deutschland und in der Schweiz! In diesem hier diskutierten Werk legt er bewusst Wert darauf, die Bandbreite des Themas so klar als möglich erhellen zu wollen. Im Sinne einer Bibel setzt der Autor auf eine verständliche Sprache, und im Zuge seiner Informationsvermittlung hört er auf seine eigenen Worte und versucht, jeden scheinbar unverständlichen Begriff in seine Bedeutungen zu zerteilen!
Der Blick auf das anhängende Literaturverzeichnis des Werkes erhellt eine 57-seitige Auflistung der einlaufenden Quellen, deren stichhaltig ausgewählte Informationen sich in insgesamt über 600 Seiten bündeln. Wie wichtig Hr.Burkart die Anwesenheit der kleinen Details zu lieben scheint, beweist sich, wenn man erkennt, dass auch ein Werk aus dem Jahre 1661 einen Platz in jenem Literaturverzeichnis erhalten hat. Auch diese Inhalte müssen ja wohl diskussionswürdig erscheinen.
Als Leser dieses Buches erkennt man also schnell, dass der Autor auf eine seriöse und hintergründige Darstellung des vorliegenden Themas zu deuten sucht und sich damit Gehör verschaffen will. Mit seinen Gegenüberstellungen von These-Antithese nimmt er einen neutralen Bezugspunkt zum Thema ein und fungiert quasi als Sprachrohr jahrzehntelanger Forschungsdiskussionen.
Und wenn man nur der Mundpropaganda des gemeinen Studentenvolkes Glauben schenken sollte:
„Legt euer Ohr daran und horchet:“
In Burkarts Monumentalerrungenschaft fällt der Einstieg in das Thema herzlich gütig und zurückhaltend aus. Im ersten Kapitel wird die Aufmerksamkeit auf die noch folgenden Verständigungs-relevanten Begriffe zentriert. Der Blickpunkt erfasst grundlegende Charakterisierungen des Kommunikationsbegriffes.
Der Autor zeigt den Eingang zur Metropole „Kommunikation“ und erläutert überlebenswichtige Hilfsmittel und wie man aus den Bauwerken zu lesen hat.
Im zweiten Kapitel verweist Burkart auf das mediengeschichtlich essentielle Kommunikationsmedium Sprache, dessen Entwicklung einen Stein ins Rollen brachte, deren Spur ohne Zweifel die Evolution geprägt hat. Es finden sich detailgetreue Erkenntnisse zur Leistungsfähigkeit jenes Mediums und weiters Ursachen der dadurch immer wieder auftretenden Missverständnisse.
Der Autor verweist auf die Lichter der Metropole und versucht, die Grundbestandteile dieses intakten Systems in ihren Einzelheiten zu erläutern! Der Puls der Großstadt soll hierbei spürbar gemacht werden!
Der nächste große Abschnitt des Werkes behandelt den elementaren Bestandteil der Kommunikation im sich drehenden Rad der menschlichen Existenz. Er unterstützt die Behauptung, dass jene Existenz des Menschen ohne seine ihm eigene Kommunikationsfähigkeit nicht denkbar wäre. Burkarts Perspektive verlagert sich hierbei auf evolutions- und sozialisationstheoretische Dimensionen, die diese Hypothese verifizieren.
Meiner Ansicht nach ist es das interessanteste Kapitel jener Ausgabe, fließen in jenen 35 Seiten doch vielerlei geschichtliche Existenztheorien und weiters naturwissenschaftliche Erkenntnisse in die Gesamtpräsentation mit ein.
Der Autor öffnet einem jeden Sehenden die Augen, den Stellenwert dieser Metropole für alle und gleichzeitig für den einzelnen erkennen zu können.
Der wohl längste Abschnitt des Buches dreht sich um das gesellschaftsmäßig am häufigsten diskutierte Thema „Massenkommunikation“. Dass das konstante Ziel eines jeden Kommunikationsversuches (→Verständigung) zu einem immer komplexeren Vorgang heraufbeschworen wird, findet sich hier in der stärksten Dichte. Burkart beschäftigt sich intensivst mit dem Jahrhundertmedium schlechthin:„Fernsehen“ und den damit verbundenen Konsequenzen auf die heutige „Industriegesellschaft“.
Wirkung, Nutzen und Funktionen der Massenmedien werden in ausgedehnter Fassung behandelt, wobei kontinuierlich unterschiedlichste Forschungsergebnisse aufgelistet werden, die dann wenige Seiten später durch neue Erkenntnisse abgelöst, bzw. aktualisiert werden. Burkart vergisst dabei nicht, psychologische und philosophische Betrachtungsweisen zu dieser Thematik aufzuzeigen und somit das Sichtfeld ständig zu erweitern.
Der Autor erklärt die grundlegendsten Probleme und Erkenntnisse dieser ständig wachsenden Metropole.
Die Klassifizierung des Faches Kommunikationswissenschaft scheint Burkart ebenfalls ein wichtiges Anliegen zu sein. Sich weigernd, das Fach als theorielos hinzunehmen, erläutert er weiters unterschiedliche Betrachtungszugänge zum Materialobjekt Kommunikation. Denn eben darum, weil keine übergeordnete Theorie zur Kommunikationswissenschaft existiert, bleibt nur die Möglichkeit, um den Untersuchungsgegenstand KOMMUNIKATION herum eine Reihe neuer wissenschaftlicher Samen in die Erde zu setzen und aus den Früchten jener Ernte neue Theorien bilden zu können.
Der Autor versucht, den Rahmen und die Perspektive, die man auf diese Metropole werfen sollte, zu erkunden. Sein Anliegen ist es, verständlich zu machen, wo sich diese Monumente der Forschung und Einsicht zuordnen lassen.
Im abschließenden Inhaltsblock des Buches sinniert Burkart über das eigene Werk und vereinigt schlussendlich die aufgestellten Untersuchungsergebnisse innerhalb eines vorliegenden Ordnungsrahmens zu einer übersichtlichen Tabelle. Diese bietet – falls die vorherigen 530 Seiten auch mit vollstem Herzen durchgearbeitet wurden – einen aufschlussreichen Gesamtüberblick über die vorgelegten Informationen.
Und erst jener Umstand, dass man alle Tabellen, Wörter, Sätze und Zeichen dieses Buches durchstudiert hat, ermöglicht es dem eigenen Bewusstsein, auf semantischer Ebene wenigstens annäherungsweise mit dem Autor Roland Burkart selbst, gleichzuziehen.
Es erwies sich natürlich als äußerst hilfreich, den Autor bereits aus der eigenen Vorlesung zu kennen, um nun noch eine seiner stärksten Intentionen seiner Studiumsarbeit aufzudecken.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Burkarts Kommunikationswissenschaft klar von der These abwendet, alles Verhalten sei zugleich auch Kommunikation.
In umfassender Stellungnahme dazu begleitet den Leser das Wort „Verständigung“ durch den gesamten Inhaltskomplex. Kommunikation als ein Prozess von Bedeutungsvermittlung also, der nur stattfindet, wenn beide Kommunikationspartner diese Bedeutungen am Ende dieses Prozesses auch tatsächlich miteinander teilen.
Grob gesagt verweist Burkart also lediglich auf diesen Umstand und erschafft dazu eine riesige Metropole, die den Namen „Kommunikation“ trägt. Eine Metropole also, die weit mehr als nur aus Bildern und Abbildern besteht, eine Metropole, die sich vor unser aller Augen erhebt und deren Inhalte weit mehr Abstraktionskräfte besitzen als die tägliche oberflächliche Einsicht.
bagarozy10 - am Mittwoch, 23. Juni 2004, 23:54